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News

Kunst & Kultur

25.03.2026

FOTOS, GYOTAKU & KLÄNGE aus dem Land der aufgehenden Sonne

Die Bremer Künstlerin Beate C. Koehler zeigt in der Eisdiele des Biohofs Kaemena im Bremer Blockland Fotografien und japanische Fischdrucke.

Ihre Fotografien gewähren Einblicke in bereiste Orte Japans. Einen zentralen Part der Ausstellung bilden Aufnahmen des Honen-in-Tempels in Kyoto. Einige Arbeiten verbinden die traditionelle japanische Drucktechnik Gyotaku (魚拓) – bei der der Fisch selbst als Druckstock dient – mit fotografischen Mitteln. Daneben sind reine Fischdrucke zu sehen, die die filigrane Schönheit dieser jahrhundertealten Technik für sich sprechen lassen.

Zwei QR-Codes laden ein, tiefer in die Ausstellung einzutauchen: SOUNDS of JAPAN ermöglicht eine auditive Reise durch Tokio, Kyoto, Osaka und weitere Orte – ein Hineinhören in eine uns ferne Kultur.

Koehler, die sich in ihrem Werk mit Fragen der Identität und dem Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt auseinandersetzt, wählt bewusst ungewöhnliche Ausstellungsorte: Kunst soll dort ankommen, wo das Leben stattfindet.

📍 Eisdiele, Biohof Kaemena, Bremer Blockland

📅 29.03.–21.05.2026 | 𝖣𝗂.-𝖲𝗈. 𝟣𝟤-𝟣𝟪 𝖴𝗁𝗋

Beate C. Koehler | photo :: video :: sound
www.beate-koehler.name | @p.h.o.t.o.art

Kunst & Kultur

17.03.2026

Wasser hören, fühlen, denken – ein Abend in der Villa Sponte

Am 22. März 2026 – dem Weltwassertag – laden Beate C. Koehler, Tina Badenhop und Arne Schulz zu einem multimedialen Abendprogramm rund um das Element Wasser ein. Ab 18 Uhr verbinden sich in der Villa Sponte am Osterdeich 59B in Bremen Klang, Sprache und Performance zu einem sinnlichen Erlebnis.

Den Abend rahmen poetische Wasser-Assoziationen von Arne Schulz: kurze, bildstarke Texte, entstanden im gemeinsamen Schreiben mit Tina Badenhop und Beate C. Koehler, vorgetragen zur Begleitung von Wassersounds.

Im Zentrum steht die quadrophone Sound-Installation #hiddenWESERsounds von Beate C. Koehler. Vier Lautsprecher umhüllen die Zuhörenden und tauchen sie in die verborgene Klangwelt der Weser – ein akustisches Porträt des Flusses, das Schönheit und die Spuren menschlicher Eingriffe gleichermaßen hörbar macht.

Mit der Performance TANZENDE HÄNDE – In Berührung mit dem Wasser zeigen Tina Badenhop und Beate C. Koehler einen Ausschnitt ihres Projekts WASSER-TRIALOGE. Tina Badenhop lässt ihre Hände in einem mit Weser-Wasser gefüllten Glasbecken tanzen – ein stiller Dialog mit dem Element, begleitet von Stimmen aus zehn Ländern, die in ihrer jeweiligen Muttersprache von ihrer persönlichen Verbindung zum Wasser erzählen.

Das Abendprogramm findet im Kontext der Ausstellung WASSER-WELTEN statt.

22. März 2026 | 18 Uhr | Villa Sponte | Osterdeich 59B | Bremen

Kulturelles EngagementKunst & Kultur

28.02.2026

WASSER-WELTEN eröffnet morgen

Beate C. Koehler rückt gemeinsam mit Ute Seifert eines der elementarsten und zugleich geheimnisvollsten Phänomene unseres Planeten in den Mittelpunkt: das Wasser.
Die beiden Künstlerinnen eröffnen in ihrer Gemeinschafts-Ausstellung in der Villa Sponte unterschiedliche Perspektiven auf das Element, das Leben hervorbringt, verbindet, zerstört und erneuert. In Wasser-Welten verbindet sich all dies zu einem vielstimmigen Narrativ: Wasser als Ursprung, Spiegel, Energie, Erinnerung und Warnung. Ein Element, das uns auffordert, genauer hinzusehen – und unsere Verbundenheit mit der Welt neu zu begreifen.

Beate C. Koehler erforscht in ihrem Langzeitprojekt Water Portraits seit 2022 Wasser als Ursprung des Lebens. Auf Reisen zu Seen, Flüssen und Meeren weltweit sammelt sie fotografische, filmische und akustische Eindrücke und schafft so atmosphärische Porträts verschiedener Gewässer. Ihre Arbeiten führen von Bremer Seen und dem Main über die Pazifikküste San Franciscos bis nach Spitzbergen, Nordnorwegen und in arktische Unterwasserwelten. In Nordland zeigt sie die vom Wasser geformten Landschaften Nordnorwegens, während Polarlandschaften Mondlicht, Polarnacht und Mitternachtssonne auf Spitzbergen einfangen. Auch in Walking the Tideline folgt sie der Gezeitenlinie San Franciscos und dem Zusammenspiel der Elemente.

Ute Seifert setzt Wasser in einen kunsthistorischen und philosophischen Zusammenhang. Für sie ist Wasser ein zentrales Motiv der Kunstgeschichte – Allegorie, Symbol, Sehnsuchtsort und Denkraum zugleich. Wasserlandschaften öffnen imaginative Horizonte, spiegeln menschliche Erfahrung und verweisen auf das „Alles fließt“ der griechischen Philosophie. Vom höfischen Garten über die romantische Malerei bis zu modernen Medienkunstformen zeigt Wasser seine kulturelle Bedeutung als Element ständiger Bewegung, Tiefe und Erkenntnis.

So verbinden beide Künstlerinnen ästhetische Erfahrung, Naturbeobachtung und geistige Reflexion zu einem facettenreichen Blick auf die Welten des Wassers.

Vernissage | Sonntag 01. März um 15:30 Uhr | Laudatio: Kathrin Klug, Historikerin/Germanistin
Finissage | Sonntag 29. März um 15:30 Uhr

Sonntag 15. März | 15:00-18:00 Uhr | Walking the Tideline | Installation | Beate C. Koehler | 18:00 Uhr Gespräch m. d. Künstlerin.

Sonntag 22. März | 18.00 Uhr | #hiddenWESERsounds | quadrophone Sound-Installation | Beate C. Koehler und Tanzende Hände | in Berührung mit dem Wasser | Tanz + Performance | Tina Badenhop.

Sonntag 29. März | 15:30 Uhr | Im Gespräch mit Ute Seifert vertiefen wir den Blick auf Wasser als künstlerisches Material und sensibles Resonanzfeld unserer Zeit.

„WASSER – WELTEN“

Beate C. Koehler | Foto | Collage | Installation
Ute Seifert | Foto | Installation | Video

01. März – 29. März 2026

villa sponte zeitkultur | Osterdeich 59B | 28203 Bremen | T: 0421-79478497
info@villa-sponte.de | villasponte.de | Öffnungszeiten: Di., Sa., So. 15-18 Uhr und nach Vereinbarung.

Kunst & Kultur

17.01.2026

Installation SOUNDS of JAPAN @miniaturen-Festival

Neben der Soundinstallation sind auch Fotos aus Japan von Beate C. Koehler beim miniaturen Festival im Theaterkontor im Treppenhaus des 1. OG ausgestellt. Die Besucher:innen erwartet darüber hinaus ein vielfältiges Programm in den Räumen des Hauses.
Einlass ab 17:30 Uhr
Programm von 18 bis 22:00 Uhr

Kulturelles EngagementKunst & KulturMusik

02.07.2025

Zwischen Bild und Bedeutung: Künstlerinnengespräch mit Beate C. Koehler

Was macht uns aus? Wie wollen wir gesehen werden – und wie sehen wir andere?
Diese Fragen stehen im Zentrum von PATCHWORK IDENTITY, der aktuellen Ausstellung von Beate C. Koehler. Ihre Porträts sind mehr als nur Abbilder – sie sind sorgfältig komponierte Collagen aus selbst aufgenommenem Bild-, Film- und Tonmaterial. Schicht für Schicht entsteht so ein vielschichtiges Bild von Identität – berührend, fragmentiert und überraschend ehrlich.

Ein besonderes Highlight erwartet Besucher*innen zur Finissage am Sonntag, den 6. Juli um 15 Uhr:
Im Künstlerinnengespräch gibt Beate C. Koehler persönlich Einblicke in ihre Arbeitsweise, ihre Inspirationen und die Gedanken hinter den Werken. Ein spannender Austausch über Kunst, Identität und die Frage, wie wir uns selbst und andere wahrnehmen – offen, nahbar und garantiert kein Monolog.

Ein Muss für alle, die Kunst nicht nur betrachten, sondern verstehen wollen – oder einfach neugierig sind auf das, was zwischen den Bildern liegt.

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Zusammenfassung

PATCHWORK IDENTITY – Ausstellung von Beate C. Koehler
25. Mai – 6. Juli 2025 | Haus Hünenburg, Achim
Geöffnet sonntags von 14 bis 17 Uhr
Künstlerinnenführung und Finissage am 6.7. um 15 Uhr

Kulturelles EngagementKunst & Kultur

24.05.2025

Ausstellung: PATCHWORK IDENTITY von Beate C. Koehler

In ihrem Projekt PATCHWORK IDENTITY widmet sich Beate C. Koehler (*1971, Heidenheim) der Porträtfotografie als künstlerischer Form der Identitätsforschung.

Was macht uns als Menschen einzigartig? Welche Rollen spielen Selbstbild, Geschlecht, soziale Zuschreibungen und gesellschaftliche Erwartungen? Und wie vielschichtig ist Identität wirklich?

Mit selbst produziertem Foto-, Film- und Tonmaterial schafft Koehler eindrucksvolle Collagen, in denen sich die portraitierten Personen – und der subjektive Blick der Künstlerin – auf verschiedenen Ebenen begegnen.

Ihre Arbeiten machen Identität erfahrbar als vielschichtigen, wandelbaren Prozess, als poetische Reflexionen über Identität, Beziehung und das Menschsein.

PATCHWORK IDENTITY ist eine Einladung, hinter die Oberfläche zu blicken – in die Schichten, aus denen wir gemacht sind.
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Vernissage: Sonntag, 25. Mai 2025, 15:30 Uhr;
mit einer Einführung von Dr. Uwe Schimank, Professor für Soziologische Theorie (Universität Bremen, i.R.)
Finissage: Sonntag, 6. Juli 2025, 15:00 Uhr – mit Künstlerinnengespräch
Öffnungszeiten: sonntags 14–17 Uhr (außer Pfingsten)

Haus Hünenburg, Schwedenschanze 39, 28832 Achim
25. Mai – 6. Juli 2025
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Bild: aus der 3er Serie COLLECTIVE IDENTITY: o.T.

GesellschaftKulturelles EngagementKunst & Kultur

22.04.2025

Zwei Bremer Künstlerinnen mit Arbeiten auf der NordArt

Die Bremer Künstlerinnen Anke Bär (Tuschezeichnung) und Beate C. Koehler (Fotografie/Film) zeigen Arbeiten aus ihrem gemeinsamen Projekt TRANSITUM auf der NordArt 2025. Dort werden ihre Tuschezeichnungen und auf Wenzhou-Papier transferierten Fotografien im Kontext der Ausstellung “DO / dat_code” im Fokusprojekt Japan der NordArt präsentiert.

Schon bald nach ihrer Begegnung wollten Anke Bär und Beate C. Koehler einen gemeinsamen künstlerischen Prozess beginnen, Lebensfragen erkunden und eine Brücke zwischen Tuschezeichnung einerseits und Fotografie und Film andererseits schlagen. In einem offenen, experimentellen Prozess ließen sie sich treiben, erforschten neugierig und inspirierten sich gegenseitig. Das Ergebnis ihrer gemeinsamen Reise sind eng miteinander verwobene Werke, die das Leben in seiner Endlichkeit wertschätzen.

Auf der ständigen Suche nach einem Zustand des aktiven Nichthandelns, bewegen sich die beiden Künstler zwischen Leben und Tod, Werden und Vergehen. Die sorgfältig getuschten toten Vögel auf sanft schwingenden Papierbögen gehen zurück auf Beate C. Koehlers respektvolle Fotografien toter Vögel am Wegesrand, im Sand, auf dem Asphalt, zwischen Schienen. Die in einem speziellen Verfahren übertragenen Fotografien scheinen auf den Leuchtkästen zu Füßen des Betrachters ihre letzte Ruhestätte zu finden. Die schwarzen Tuschevögel schwingen in der Installation zeitlos lebendig in der Luft darüber.

Konzept der Ausstellung “DO / d a t _ code” ist es, japanisches Denken, Kultur und Kunst in seiner ganzen Fülle zu zeigen und ganz bewusst dem westlichen Denken gegenüberzustellen. Die Kuratoren des Projekts, Ralph Tepel und Rainer Junghanns, sagen: „Wir denken nicht vom europäischen Konzept der Nationalität her, sondern vom Geist Japans, der auch in Korea und China aufgrund enger und uralter Verbindungen verstanden wird. DO ist ein Schlüssel zur japanischen Kultur, ein Türöffner, ein erster Einblick.“ Zu sehen sind Werke von 39 Künstlerinnen und Künstlern. Das Projekt ist in Kooperation mit dem Deutschen Japanmuseum Schloss Mitsuko und Raum_fuer_Raum Düsseldorf entstanden.

TRANSITUM
Anke Bär & Beate C. Koehler
06.06.-05.10.2025 Di-So 11-19 Uhr
NordArt | Vorwerksallee | 24782 Büdelsdorf

ankebaer.de | www.beate-koehler.name

Das Projekt TRANSITUM wurde 2023 gefördert durch den Senator für Kultur & die Sparkasse Bremen

GesellschaftKulturelles EngagementKunst & Kultur

10.01.2025

#hiddenWESERsounds beim MINIATUREN Festival

Beate C. Koehler präsentiert am kommenden Freitag und Samstag ihre Sound-Installation #hiddenWESERsounds beim MINIATUREN-Festival im theaterkontor. Die Künstlerin eröffnet damit die Möglichkeit, in die Klangwelt der Weser im stadtbremischen Gebiet einzutauchen, akustisch in Regionen vorzudringen, die für uns Menschen mit dem bloßen Ohr verborgen sind. Die Stimme des Flusses wird hörbar. Das fließende Wasser erzählt uns Geschichten und erzeugt Wohlklänge, aber auch Störungen durch menschliche Aktivitäten werden präsent. Die Sounds in der Installation stammen vom Frachtschiff Hildegard, von der Sielwallfähre, einem Motorboot sowie der Fischtreppe im Zuleiter zum Werdersee. 

Kommt vorbei: MINIATUREN | 17./18.01.2025 | 18-22 Uhr | theaterkontor Bremen | Schildstraße 21 | Tobias’ Büro MINIATUREN lädt bei seiner 13. Festivalausgabe rund 50 Künstler:innenein, das Thema TIEF GRABEN auf vielfältige Weise zu interpretieren. 

Am 17. und 18. Januar wird das Unbekannte erforscht, gebuddelt, ausgehoben, gesucht und zu Tage gefördert. Unsichtbares wird sichtbar gemacht und Licht ins Dunkel gebracht. Alle Räume des historischen Kontorhauses in der Schildstraße 21 werden mit Performances, Tanz, Musik, Installationen und Theater bespielt – von der Umkleide bis zum Studio, vom Büro bis zum Theatersaal, vom Keller bis unters Dach.

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