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News

Gesellschaft

24.05.2025

Ausstellung: PATCHWORK IDENTITY von Beate C. Koehler

In ihrem Projekt PATCHWORK IDENTITY widmet sich Beate C. Koehler (*1971, Heidenheim) der Porträtfotografie als künstlerischer Form der Identitätsforschung.

Was macht uns als Menschen einzigartig? Welche Rollen spielen Selbstbild, Geschlecht, soziale Zuschreibungen und gesellschaftliche Erwartungen? Und wie vielschichtig ist Identität wirklich?

Mit selbst produziertem Foto-, Film- und Tonmaterial schafft Koehler eindrucksvolle Collagen, in denen sich die portraitierten Personen – und der subjektive Blick der Künstlerin – auf verschiedenen Ebenen begegnen.

Ihre Arbeiten machen Identität erfahrbar als vielschichtigen, wandelbaren Prozess, als poetische Reflexionen über Identität, Beziehung und das Menschsein.

PATCHWORK IDENTITY ist eine Einladung, hinter die Oberfläche zu blicken – in die Schichten, aus denen wir gemacht sind.
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Vernissage: Sonntag, 25. Mai 2025, 15:30 Uhr;
mit einer Einführung von Dr. Uwe Schimank, Professor für Soziologische Theorie (Universität Bremen, i.R.)
Finissage: Sonntag, 6. Juli 2025, 15:00 Uhr – mit Künstlerinnengespräch
Öffnungszeiten: sonntags 14–17 Uhr (außer Pfingsten)

Haus Hünenburg, Schwedenschanze 39, 28832 Achim
25. Mai – 6. Juli 2025
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Bild: aus der 3er Serie COLLECTIVE IDENTITY: o.T.

GesellschaftKulturelles EngagementKunst & Kultur

22.04.2025

Zwei Bremer Künstlerinnen mit Arbeiten auf der NordArt

Die Bremer Künstlerinnen Anke Bär (Tuschezeichnung) und Beate C. Koehler (Fotografie/Film) zeigen Arbeiten aus ihrem gemeinsamen Projekt TRANSITUM auf der NordArt 2025. Dort werden ihre Tuschezeichnungen und auf Wenzhou-Papier transferierten Fotografien im Kontext der Ausstellung “DO / dat_code” im Fokusprojekt Japan der NordArt präsentiert.

Schon bald nach ihrer Begegnung wollten Anke Bär und Beate C. Koehler einen gemeinsamen künstlerischen Prozess beginnen, Lebensfragen erkunden und eine Brücke zwischen Tuschezeichnung einerseits und Fotografie und Film andererseits schlagen. In einem offenen, experimentellen Prozess ließen sie sich treiben, erforschten neugierig und inspirierten sich gegenseitig. Das Ergebnis ihrer gemeinsamen Reise sind eng miteinander verwobene Werke, die das Leben in seiner Endlichkeit wertschätzen.

Auf der ständigen Suche nach einem Zustand des aktiven Nichthandelns, bewegen sich die beiden Künstler zwischen Leben und Tod, Werden und Vergehen. Die sorgfältig getuschten toten Vögel auf sanft schwingenden Papierbögen gehen zurück auf Beate C. Koehlers respektvolle Fotografien toter Vögel am Wegesrand, im Sand, auf dem Asphalt, zwischen Schienen. Die in einem speziellen Verfahren übertragenen Fotografien scheinen auf den Leuchtkästen zu Füßen des Betrachters ihre letzte Ruhestätte zu finden. Die schwarzen Tuschevögel schwingen in der Installation zeitlos lebendig in der Luft darüber.

Konzept der Ausstellung “DO / d a t _ code” ist es, japanisches Denken, Kultur und Kunst in seiner ganzen Fülle zu zeigen und ganz bewusst dem westlichen Denken gegenüberzustellen. Die Kuratoren des Projekts, Ralph Tepel und Rainer Junghanns, sagen: „Wir denken nicht vom europäischen Konzept der Nationalität her, sondern vom Geist Japans, der auch in Korea und China aufgrund enger und uralter Verbindungen verstanden wird. DO ist ein Schlüssel zur japanischen Kultur, ein Türöffner, ein erster Einblick.“ Zu sehen sind Werke von 39 Künstlerinnen und Künstlern. Das Projekt ist in Kooperation mit dem Deutschen Japanmuseum Schloss Mitsuko und Raum_fuer_Raum Düsseldorf entstanden.

TRANSITUM
Anke Bär & Beate C. Koehler
06.06.-05.10.2025 Di-So 11-19 Uhr
NordArt | Vorwerksallee | 24782 Büdelsdorf

ankebaer.de | www.beate-koehler.name

Das Projekt TRANSITUM wurde 2023 gefördert durch den Senator für Kultur & die Sparkasse Bremen

GesellschaftKulturelles EngagementKunst & Kultur

10.01.2025

#hiddenWESERsounds beim MINIATUREN Festival

Beate C. Koehler präsentiert am kommenden Freitag und Samstag ihre Sound-Installation #hiddenWESERsounds beim MINIATUREN-Festival im theaterkontor. Die Künstlerin eröffnet damit die Möglichkeit, in die Klangwelt der Weser im stadtbremischen Gebiet einzutauchen, akustisch in Regionen vorzudringen, die für uns Menschen mit dem bloßen Ohr verborgen sind. Die Stimme des Flusses wird hörbar. Das fließende Wasser erzählt uns Geschichten und erzeugt Wohlklänge, aber auch Störungen durch menschliche Aktivitäten werden präsent. Die Sounds in der Installation stammen vom Frachtschiff Hildegard, von der Sielwallfähre, einem Motorboot sowie der Fischtreppe im Zuleiter zum Werdersee. 

Kommt vorbei: MINIATUREN | 17./18.01.2025 | 18-22 Uhr | theaterkontor Bremen | Schildstraße 21 | Tobias’ Büro MINIATUREN lädt bei seiner 13. Festivalausgabe rund 50 Künstler:innenein, das Thema TIEF GRABEN auf vielfältige Weise zu interpretieren. 

Am 17. und 18. Januar wird das Unbekannte erforscht, gebuddelt, ausgehoben, gesucht und zu Tage gefördert. Unsichtbares wird sichtbar gemacht und Licht ins Dunkel gebracht. Alle Räume des historischen Kontorhauses in der Schildstraße 21 werden mit Performances, Tanz, Musik, Installationen und Theater bespielt – von der Umkleide bis zum Studio, vom Büro bis zum Theatersaal, vom Keller bis unters Dach.

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